Das Biomassebrennsystem besteht aus einem unlegierten Stahlbrenner und -schacht, das durch Brandziegel und gießbares feuerfestes Material komplettiert wird. Eine Regenhaube ist oben am Brennschacht montiert, um das Auslassrohr bei schlechtem Wetter abzuschirmen.
Das Brennerversorgungssystem besteht aus einem Doppelschneckenförderer und einem Druckluftfördersystem für zellulosebasierte und andere entzündliche Feststoffe wie etwa Sägespäne. Das Produkt aus der Schnecke wird zu einem Radial-Lüfterflügel geschickt, der die Brennkammer pneumatisch mit vorgetrocknetem Biomassebrennstoff beschickt. Die zyklonische Aufschlämmung des Feststoffes im Heißluftstrom des Brenners verbrennt das Material vollständig und liefert so Heißluft für die Verfahrensanlage.
Die Schneckenförderungsrate wird themostatisch vom Steuerungssystem des Trockners oder Ofens kontrolliert. Um die voreingestellte Sollwerttemperatur des Trockners oder Ofens konstant zu halten, ändert sich die Zufuhrmenge des Förderers, um die entsprechende Menge an Biomasse für die erforderliche Systemenergie zu liefern, wobei wie bei anderen herkömmlichen Wärmequellen auch viel moduliert wird.
Feines festes Zellulosematerial wie etwa Sägespäne, Hackschnitzel, Holzkohle, Kohle, Getreide, Thermoplaste. |